Nachhaltigkeit

Hier finden Sie Informationen zum Thema Nachhaltigkeit auf dem Schulbauernhof Emshof - Wir übernehmen Verantwortung und gestalten unser Hofleben

Hier auf dem Emshof finden unsere Programme im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung statt. Nachhaltigkeit spielt auch im täglichen Leben auf dem Hof in allen Bereichen eine große Rolle. Hier aufgeführt finden Sie einige davon, die natürlich nicht alles widerspiegeln können, was jeder einzelne von uns unternimmt um auch unseren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Nachhaltig zu leben ist ein Prozess, wir überdenken unsere Handlungen und hinterfragen unsere Strukturen um uns immer weiter zu entwickeln. Natürlich gibt es immer noch Punkte die zu verbessern sind, im Spannungsfled zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialen Aspekten stellen wir uns dieser Herausforderung gerne. Die Liste wird ständig weitergeführt, sollten Sie einen Punkt vermissen oder Fragen zu einem Aspekt haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht. 

Energie

Küche:

  • Nicht benötigte Geräte werden ausgeschaltet statt Stand-by-Modus (z.B. Kühlschränke, die nur für Freizeiten genutzt werden, werden ausgeschaltet in den Wintermonaten, wenn nur Halbtagesgruppen am Hof sind)
  • Kochen mit aufgesetztem Deckel
  • Wasser im Wasserkocher kochen statt im Top (z.B. für Nudeln)

Heizung:

  • Es wird nur in Räumen geheizt, die genutzt werden
  • Durch Nutzung des Kamins, Verringerung des Einsatzes der Ölheizung
  • Richtiges Lüften (Stoßlüften)
  • Vermeidung von Überhitzung (man muss im Winter nicht im T-Shirt im Büro sitzen)

Licht:

  • Wird nur dann eingeschaltet, wenn es auch genutzt wird
  • Bei Austausch von Leuchtmitteln werden LED-Leuchtmittel eingesetzt
  • Im Außenbereich und in den sanitären Anlagen für die Gruppen befinden sich Bewegungsmelder so, dass nur dann Licht an ist, wenn sich jemand dort aufhält

Abfall

  • Der größte Teil des Biomülls wird selbst kompostiert und so dem Betriebskreislauf wieder zugeführt
  • Mülltrennung in der Mitarbeiterküche und in der Schulungsküche
  • Müll wird bereits beim Einkauf vermieden, Einkauf von Großgebinden (z.B. bei Nudeln, Seife, Waschmittel, …)
  • Durch Einsatz von Lebensmitteln vom eigenen Hof, Vermeidung von Verpackungsmüll
  • Mails werden vor dem Drucken geprüft, ob Druck notwendig ist

Wasser

  • Start-Stopp Taste an Toilettenspülungen
  • Eigener Brunnen
  • Sparsamer Einsatz im Haushalt und auch bei der Bewässerung, Streuungsverluste werden so weit wie möglich vermieden
  • Thema Wasser „Wasser – Quelle der Landwirtschaft“ zieht sich durch viele Programme, Sensibilisierung der Erwachsenen und Kinder für verantwortungsvollen Umgang mit dem Gut Wasser,

Für alle Punkte: Einführung jährlich, immer, wenn neue BFDler bzw. FÖJler auf den Hof kommen

Beschaffung

  • Konsum wird kritisch überdacht, was wird wirklich benötigt, was kann alternativ genutzt werden was schon vorhanden ist und kurze Absprachen untereinander (so werden Fehlkäufe und ein „zu viel“ vermieden
  • Einkauf wann immer möglich bei nachhaltigen Unternehmen (z.B. Memo) und Wahl von langlebigen, nachhaltigen (möglichst kein Plastik bzw. aus Recyclingmaterial, zu reparierende) Gegenständen
  • Material für Arbeit mit Kindern häufig aus Naturmaterialien (z.B. Holz, Wolle, Ton, …)
  • Reinigungs- und Waschmittel in biologischer/ökologischer Qualität
  • Einkauf für Freizeiten wird gebündelt, eingesetzte Lebensmittel nach Möglichkeit aus der Region und in Bio-Qualität, dabei wird auf langfristige Lieferbeziehungen gesetzt
  • Einkauf bevorzugt in Mehrwegverpackungen (z.B. Pfandkisten)