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Fortbildung: Außerschulisches Lernen als Chance für die Bildung – Wie fange ich an?

Außerschulisches Lernen eröffnet neue Lernräume – handlungsorientiert, wirksam und curricular anschlussfähig. In der Fortbildung zeigen wir praxisnah, wie sich außerschulisches Lernen konkret in den Schulalltag integrieren lässt.

Wie viel Musik steckt in Bildung für nachhaltige Entwicklung?
Diese Frage stand am Anfang eines Projekts mit der Sekundarschule in Telgte. Gemeinsam mit den Schüler*innen ging es um fremde Kulturen, ferne Länder und kulturtypische Instrumente, Rhythmen und Lieder. Aus selbst gezogenen Kalebassen entstanden eigene Instrumente. Musik wurde dabei zum Türöffner für kulturelles Lernen, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Selbstwirksamkeit.

Das Projekt zeigt exemplarisch, welches Potenzial im außerschulischen Lernen steckt: Lernen am Original, forschend, handlungsorientiert und sinnlich erfahrbar. Genau hier setzt diese Fortbildung an.

Außerschulisches Lernen eröffnet Lernräume jenseits des Klassenzimmers und ist in allen Schulformen und Fächern möglich. Die Kernlehrpläne der Länder empfehlen es ausdrücklich. Richtig geplant und umgesetzt, fördert es nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Lernmotivation, Kooperationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstwirksamkeit von Schüler*innen.

Die Fortbildung zeigt praxisnah, wie außerschulisches Lernen erfolgreich umgesetzt werden kann – von der ersten Idee über die didaktische Planung bis hin zur Kooperation mit außerschulischen Lernorten. Der BNE-Regionalzentrum Emshof dient dabei als konkretes Beispiel für ein lebendiges BNE-Reallabor, in dem Themen aus Landwirtschaft, Klima, Kultur und Sozialer Arbeit zusammenkommen.

Ziele der Fortbildung

Ziel ist es, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zu befähigen, Lernorte außerhalb des Klassenzimmers didaktisch, organisatorisch und curricular sinnvoll in ihre Bildungsarbeit zu integrieren.
Die Teilnehmenden lernen:

  • außerschulische Lernprozesse zu planen und mit curricularen Vorgaben zu verknüpfen
  • handlungsorientierte, forschende und erfahrungsbasierte Lernsettings zu gestalten
  • Lernorte und Schulen in tragfähige Partnerschaften zu bringen, um Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig zu verankern

Inhalte und Methoden

Die Fortbildung kombiniert Impulse, Praxisbeispiele und eigene Entwicklungsarbeit:

  • Bedeutung außerschulischen Lernens im Bildungssystem und in den Kernlehrplänen
  • Vorteile außerschulischer Lernorte: Motivation, Selbstwirksamkeit, Erfahrungslernen und Partizipation
  • Planung von Kooperationen und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Best-Practice-Beispiele, u. a. das Kalebassen-Musikprojekt
  • Entwicklung eigener Lernszenarien nach BNE-Kriterien
  • Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und Reflexion anhand der sechs Merkmale von BNE-Lernprozessen

Organisatorische Informationen

Datum: 28.01.2026, 09:00–13:00 Uhr
Ort: Telgte
Format: Präsenzveranstaltung
Preis: 25,00 €
Für Teilnehmende am Landesprogramm Schule der Zukunft ist die Veranstaltung kostenfrei.
VA-Nr.: 26-206
Anmeldefrist: 14.01.2026
Anmeldung: info@emshof.de

Zielgruppe

Lehrkräfte und Pädagog*innen aller Schulformen, insbesondere Grundschule, Sekundarstufe I, Förderschulen und Berufskollegs sowie Fachkräfte der Ganztagsbildung, Schulsozialarbeit und außerschulischer Lernorte.

Schülerinnen und Schüler gestalten im Bauerngarten ein neues Element aus Natursteinen - Lernen zum Anfassen.

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